Das Programm reicht von Frédéric Chopin über Werke von Johannes Brahms, Henryk Wieniawski und Béla Bartók bis zu Alfred Schnittke.
Nach der Pause erklingen vier Préludes von Claude Debussy sowie Musik für Saxophon und Klavier mit Roman Markelov und Anna McCargow. Den Abschluss bilden Werke von Ennio Morricone und Georges Bizet.
Im ersten Teil präsentiert Evgeny Konnov ein Soloprogramm mit Werken von Domenico Scarlatti, Nikolai Medtner und Vladimir Horowitz.
Nach der Pause folgt Kammermusik mit dem Klavierquartett Nr. 3 op. 60 von Johannes Brahms, interpretiert von Anna McCargow sowie jungen Ensemblemitgliedern an Violine, Viola und Violoncello.
Eröffnet wird der Abend von Saxophonistinnen und Saxophonisten des Meisterkurses unter der Leitung von Roman Markelov. Danach präsentiert Evgeny Konnov das Präludium in h-Moll nach Johann Sebastian Bach / Alexander Siloti.
Im Anschluss erklingt das Klavierquartett KV 478 von Wolfgang Amadeus Mozart mit Anna McCargow. Nach der Pause folgt die Klaviersonate op. 36 Nr. 2 von Sergei Rachmaninoff, interpretiert von Evgeny Konnov.
Den Abschluss bildet das Klavierquartett Nr. 2 op. 87 von Antonín Dvořák.
Preis: Eintritt frei
Ort: Museum der bayerischen Könige, Foyer
Adresse: Alpseestraße 27, 87645 Hohenschwangau
Kontakt/Veranstalter:
Die Waldbibliothek
Floßergasse 17
87629 Füssen
Telefon: +49 (0)151 156 898 39
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Der Vortrag von Dr. Bernhard Graf „Sisis Familie“ zeigt, dass Elisabeth keine isolierte Erscheinung war, sondern Teil einer außergewöhnlichen Familie. Erst im Blick auf ihre Familie wird die historische Persönlichkeit der Kaiserin wirklich verständlich.
Elisabeth lässt sich kaum ohne ihre Herkunftsfamilie verstehen: Die Herzoginnen und Herzöge in Bayern bildeten ein ungewöhnliches Umfeld, geprägt von Freiheitsdrang, Pflichtbewusstsein und tragischen Lebenswegen. Besonders die Geschwister Sisis führten höchst unterschiedliche und bemerkenswerte Biografien.
Wilhelm kämpfte um politische Selbstbestimmung, Maximilian – der legendäre „Zithermaxl“ – vereinte musikalisches Talent mit unkonventionellem Lebensstil, und Carl Theodor wurde als Augenarzt und „Doktor der Armen“ berühmt. Die Schwestern wiederum erlebten dramatische Schicksale: Marie Sophie als „Heldin von Gaeta“, Sophie Charlotte mit ihrem tragischen Feuertod und Elisabeth Gabriele als bedrohte Königin der Belgier.
Der Vortrag öffnet den Blick auf diese faszinierende Familie und macht deutlich, wie sehr sie die Persönlichkeit der Kaiserin geprägt haben.
Eintritt: 10 € pro Person
Termin: 24. Juli 2026 - 18 Uhr
Ort: Museum der bayerischen Könige , Alpseestraße 27, 87645 Hohenschwangau
Anmeldung erbeten unter:
Tel.: 08362/ 887252
Email: ticketmuseum-hohenschwangaude
Der Vortrag von Dr. Sylvia Krauss-Meyl beleuchtet das Leben der wohl aufregendsten, emanzipiertesten und unabhängigsten Frau Bayerns im 19. Jahrhundert: Maria Leopoldine von Österreich-Este. Zwischen persönlicher Freiheit, politischem Einfluss und wirtschaftlichem Erfolg gelang es der gebürtigen Habsburgerin, ein enormes Vermögen aufzubauen und zur reichsten Frau Bayerns aufzusteigen. Doch nicht nur wirtschaftlich hinterließ Maria Leopoldine ihre Spuren. Nach dem Tod ihres Ehemanns, Kurfürst Karl Theodor, verhinderte sie 1799 durch ihr entschlossenes Handeln, dass Bayern an Österreich fiel. Damit leistete sie einen entscheidenden Beitrag zur bayerischen Geschichte und sicherte sich einen besonderen Platz im Hause Wittelsbach.
Der Vortrag bietet spannende Einblicke in das außergewöhnliche Leben einer Frau, die ihrer Zeit weit voraus war und deren Einfluss bis heute nachwirkt.
Eintritt: 10 € pro Person
Termin: 02. Juli 2026 - 18 Uhr
Ort: Museum der bayerischen Könige , Alpseestraße 27, 87645 Hohenschwangau
Anmeldung erbeten unter:
Tel.: 08362/ 887252
Email: ticketmuseum-hohenschwangaude
König Ludwig II. von Bayern (1845-1886) war nicht wie die anderen. Der Erbauer der weltberühmten Schlösser Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee wusste es: „Ich bin einfach anders gestimmt als die Mehrheit meiner Mitmenschen“. Wie er auch fern der Welt sein wollte, „die stets mich verkennt und mit der ich mich nie und nimmer befreunden kann und will“. Er reagierte mit einem unzeitgemäßen und religiös verklärten Verständnis vom Königtum, dem er sich ständig würdig erweisen wollte. Diese Fixierung auf das „wahre, echte“ Königsamt bewirkte das Gegenteil. Ludwig II. verlor sich selbst in der Realität eines mäßig mächtigen Staates und wurde 1886 seines Thrones und seines Lebens beraubt. Der Gegensatz zwischen dem eigenen Anspruch eines Königs von Gottes Gnaden und der politischen Notwendigkeit wuchs durch die Unzulänglichkeit, seine poetischen Begabungen mit der Prosa alltäglichen Regierens zu verbinden.
Dieser reich bebilderte Vortrag skizziert Hintergründe, Entwicklungen und die tödlichen Folgen für den Monarchen, der vor 180 Jahren geboren wurde.
Datum/ Uhrzeit: Donnerstag, 26. Juni 2025 um 18 Uhr
Eintrittspreis: 10,- €
Für den Vortrag bitten wir Sie herzlich um Voranmeldung unter:
Telefon: 08362 /887 252
E-Mail: ticketmuseum-hohenschwangaude
Ort: Museum der bayerischen Könige, Alpseestraße 27, 87645 Hohenschwangau
“Hier kommt die Brau"
Vortrag von Dr. Marita A. Panzer
Das Oktoberfest ist keinesfalls die einzige Hochzeitsfeier, die in Bayern so gut gefiel, dass man die Feierlichkeiten regelmäßig wiederholen wollte. Schon im Mittelalter veranstaltete man beim bayerischen Adel, unter Einbeziehung der Bevölkerung, so ausgiebige Hochzeitsfeste, dass es eines von ihnen sogar zum immateriellen Kulturerbe des Landes gebracht hat. So hat auch, die sich nun alle vier Jahre wiederholende „Landshuter Hochzeit“ ihren Ursprung, in der Eheschließung eines Wittelsbachers. Als die Reichen Herzöge von Bayern-Landshut, ging dieser Teil der Familie, in die Geschichte ein und machte ihrem (Bei-)Namen alle Ehre. Der bekannteste unter ihnen ist Georg der Reiche. Seinetwegen begehen wir in diesem Jahr, nach sechsjähriger pandemiebedingter Pause, erneut die Landshuter Hochzeit. Doch so viel über die Wittelsbacher Brautpaare aus der neueren Zeit überliefert ist, über die zweifelsohne wichtigste Person der Landshuter Hochzeit, die Braut, ist wenig bekannt.
Frau Dr. Marita A. Panzer hat im Jahr 2020 diese Forschungslücke geschlossen und stellt uns nun, einen Tag vor dem offiziellen Beginn der Landshuter Hochzeit, am 29. Juni 2023 um 18.00 Uhr, im Museum der bayerischen Könige, die Braut, die polnische Prinzessin Hedwig vor.