Architekturauszeichnungen

Unser Museum konnte bereits mehrere Auszeichnungen für seine Architektur und Belichtung gewinnen. Das Architekturbüro Staab aus Berlin und Licht Kunst Licht, ebenfalls aus der Hauptstadt, wurden in ihren einzigartigen Plänen und Konzepten mehrfach bestätigt und gelobt. 

 

GE Edison Award 2011

2011 GE Edison Award of Excellence Winner</a>: "A dramatic luminous vaulted ceiling in the large exhibition space of the Royal Hall creates a shadow-free lighting ambience while ensuring high visual comfort. The sculptural barrel roof with its rhombic steel structure is clad with 866 translucent ceiling panels, each backlit with a custom recessed LED module. The soft, warm white hue conveys an impression of lightness, grandeur and festivity for the space. Information panels are uniformly backlit with GE Tetra® PowerGrid LED lighting systems. The luminance level allows images and texts to be comfortably viewed. Neatly integrated within the ceiling structure, recessed adjustable spotlights with GE 60-watt halogen T4 lamps accentuate the exhibits in the center of the space and add brilliancy to the diffused ambient lighting."

Stahlbaupreis 2012

Laudatio der Jury:"Das neue Museum über die Geschichte des Wittelsbacher Königshauses unterhalb der Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau ist eine vollendete Synthese aus deutender Formsetzung und ingenieuser Formfindung. Seine Architektur ergibt sich wie selbstverständlich aus dem Dialog mit dem ‚genius loci‘. Die stählernen Rautengewölbe der leichten, neuen Dachkonstruktion über einem ehemaligen Speisesaal zwischen bestehendem Hotel und Jägerhaus transformieren hintersinnig das Rautenmuster der bayerischen Landesflagge in eine raumbildende Stahlstruktur, überwölben stützenfrei den introvertierten Ausstellungssaal mit den Kronjuwelen und öffnen sich seitlich zur Alpenlandschaft. Die konstruktiven Vorzüge der in großen Elementen vormontierten stählernen Gewölbeschalen verbinden sich räumlich und bis ins Detail der äußeren Dachdeckung und der inneren Lichtdecke zu einer architektonischen Formensprache, die souverän mit der Historie und heraldischen Mustern spielt."

Illumni Infinity Awards 2012

European winners - Bronze, Cultural Lighting: "The Museum of the Bavarian Kings in Hohenschwangau was converted by Staab Architekten and opened its doors in autumn 2011. Yearly, 200.000 visitors are expected who can learn about the history of the Wittelsbach Dynasty from its beginning to the present. The 1.000 sqm exhibition space extends over a multifaceted spatial structure of Old and New in a prominent setting. For this museum, the office Licht Kunst Licht has planned a lighting concept, which satisfies the various functional requirements, impressively stages the exhibition and essentially shapes the identity of the building."

Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues 2013 - Kategorie Hochbau

Die Neuinterpretation des Zollinger Prinzips und die Umsetzung in Stahl gestalten einen würdevollen Raum als harmonische Einheit von Konstruktion und Architektur. Die statisch-konstruktive Lösung wird Zweck und Aufgabe des Bauwerkes in besondere Weise gerecht, mit einer filigranen Tonnenkonstruktion ein majestätisches Dach für die bayerischen Könige zu schaffen. Hervorzuheben ist die technische Komplexität beim Eingehen auf Bestand und Denkmalschutz, bei den Auflagerbedingungen des statischen Systems der Rautentonne und bei der anspruchsvollen Stahlbaufertigung.

Bund Deutscher Architekten, BDA-Preis Bayern 2013

Kategorie Detailvollkommenheit aus der Beurteilung der Jury: "Die Räume befinden sich im ehemaligen Hotel Alpenrose, das zu diesem Zweck von Staab Architekten umgebaut und erweitert wurde. Der sensible Umgang mit der historischen, denkmalgeschützten Bausubstanz, die nicht nur das Museum, sondern auch den angegliederten Gastronomiebetrieb aufnimmt, zeichnet das Gesamtkonzept der Architekten aus. Ihr besonderes Augenmerk galt der Aufstockung des ehemaligen eingeschossigen Speisesaals mit einem filigranen Stahltragwerk, das ein dreischiffiges Tonnengewölbe formt. Die Außenhülle der Dachkonstruktion wurde mit metallischen Schindeln in schimmernden Rottönen gedeckt, die farblich an die umliegenden Ziegeldächer angepasst sind. Im Innenraum sind die Tonnen des Tragwerks in Kassetten ausgeführt, in die die gesamte, für das Museum erforderliche Technik integriert ist. Auf den hellen Bodenflächen aus Terrazzo breiten sich unter der Mittelspur des Gewölbes die zentralen Ausstellungsflächen aus. Die beiden äußeren Gewölbetonnen hingegen sind aufgeschnitten und als Galerien genutzt. Durchgängige Verglasungen lenken den Blick der Besucher über den Alpsee und auf die beiden Schlösser."

Baupreis Allgäu 2013

Hier lobte die Jury unter anderem "den Spagat von räumlicher Introvertiertheit des zentralen Ausstellungsraumes und transparenter Öffnung in die fantastishe Umgebung."